
Abschlussbilanz Landesaustellung 2007 Waidhofen/Ybbs - St. Peter/Au
Landesausstellung 2007 in Waidhofen/Ybbs und St. Peter/Au

Feuer & Erde
2 Elemente der Menschheitsgeschichte
Niederösterreichische Landesausstellung 2007 im Mostviertel
Waidhofen/Ybbs an der Eisenstraße [Feuer] & St. Peter/Au an der Moststraße [Erde]
Zwei Elemente stehen im Mittelpunkt der Niederösterreichischen Landesausstellung 2007:
Feuer und Erde. Beide Elemente sind von grundlegender Bedeutung für Menschheit und Zivilisation, gut und böse, nutzbringend und zerstörerisch zugleich.
Die Ausstellungsorte im Mostviertel bieten ein stimmiges Ambiente: Das Element Feuer wird an der Eisenstraße in Waidhofen/Ybbs, das Element Erde wird an der Moststraße in St. Peter/Au präsentiert.
Ein spannender Bogen zeigt die Faszination der beiden Elemente und ihren Einfluss auf unser Leben, führt die Besucher durch Zeiten und Kulturen, von der Mythologie bis zur modernen Kunst.
FEUER. Das faszinierendste Element.
Zivilisation wurde erst durch das Zähmen des Feuers möglich. Feuer vermittelt Wärme, Geborgenheit und Romantik. Durch Kochen werden unsere Speisen bekömmlich. Feuer zeigt seine schöpferische Kraft zum Beispiel in der Schmiedekunst. Wichtige Materialien wie Glas und Keramik entstehen erst durch den "Gang durchs Feuer". Feuer ist Dynamik, setzt Maschinen und Eisenbahnen in Bewegung.
Das ungezähmte Feuer hingegen offenbart wie kein anderes Element seine zerstörerische Kraft: als Naturgewalt durch Vulkanausbrüche und Feuersbrünsten, in den Händen der Menschen als Waffe.
Gerade in dieser Urkraft liegt jedoch die besondere Faszination. Feuer und Flammen werden als Symbol eingesetzt, stehen im Mittelpunkt von Kunst und vieler Kulte. Auch bei diesem Teil der Landesausstellung ist die antike Mythologie Ausgangspunkt für eine Reise durch Kult und Brauchtum in vielen Teilen der Welt.



ERDE. Das vertrauteste Element.
Die meisten unserer Lebensgrundlagen verdanken wir der Erde: Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Werkzeug.
Erde ist sicherer Boden, sie steht für Heimat, wird nutzbar gemacht, liefert Bodenschätze. Erde bereitet uns Genuss: als Landschaft und mit ihren Früchten.
Erde ist jedoch auch beeindruckende Naturgewalt. Die großen Höhlensysteme sind sichtbares Zeichen der Erdgeschichte. Katastrophen wie Erdbeben, Erdrutsche und Schlammlawinen gehören zu den zerstörerischen Seiten des Elements.
Die antike Mythologie ist Ausgangspunkt für eine Reise durch die kultische Bedeutung der Erde in verschiedenen Kulturkreisen, über den Schöpfungsmythos des Alten Testaments bis zu den Totenkulten und der Erde als letzter Ort.
Das Mostviertel. Feuer und Erde als prägende Elemente.
Das Mostviertel ist idealer Schauplatz für die Landesausstellung, prägten doch gerade diese beiden Elemente Leben und Wohlstand der Region. Die Erde im sanft-hügeligen Land südlich der Donau ist fruchtbarer Boden für tausende Mostbirnbäume. Das Feuer war Voraussetzung für Eisenverarbeitung und Schmiedekunst im alpinen Mostviertel rund um Ötscher und Hochkar.