St. Georgen / Klaus

St. Georgen/Klaus (665 m) verdankt einem Besitzstreit seine älteste Erwähnung: 1158 einigen sich der Abt von Seitenstetten und der Bischof von Freising, dass der rechtmäßige Besitzer der Pfarre Aschbach Anspruch auf die Zehnten in der Klaus habe. 1186 wird ein Gotteshaus samt wirtschaftlicher Ausstattung und seelsorglichem Umfeld genannt. Im 15. Jahrhundert erweitert man die Kirche. 1661 erhält die Kirche einen Hochaltar. Die seit 1784 laufenden Bemühungen um eine eigene Schule werden 1815 mit der Vollendung des Schulbaues erfolgreich beendet.
Konradsheim
Konradsheim (647 m): Die ehemalige Burg Konradsheim war einst Sitz der
Peilsteiner Vögte. Die Burg existiert heute nicht mehr. Ca. 1365 dürfte
die Burgkapelle zu einer Kirche ausgebaut worden sein. In der Spätgotik
hat man das Hauptschiff der jetzigen Kirche angebaut und südlich davon
ein Seitenschiff. 1783 wurde Konradsheim zur Pfarre erhoben. Auf
Initiative des Seelsorgers wurde 1798 eine Pfarrschule eröffnet.
St. Leonhard / Wald
St. Leonhard/Wald (714 m) gehörte zur freisingischen Grundherrschaft
Ulmerfeld und kirchlich zur Pfarre Neuhofen. Eine Kirche in
"Hartpühel" wird 1435 erstmals genannt. Hauptpatron ist der
hl. Michael, die zwei Nebenpatrone sind der hl. Leonhard und der hl.
Erhard. Das Langhaus der Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, der
barocke Hochaltar aus dem Jahre 1740. St. Leonhard wird 1939 eine
eigene Pfarre. 1826 beginnt die traditionelle Wallfahrt der Wiener
Fiaker nach St. Leonhard. Die erste (einklassige) Schule in St.
Leonhard wird 1823 errichtet.
Windhag
Windhag (708 m): Der Name "Windhag" ist 1223/30 in einer
Schenkung an das Stift Seitenstetten erstmals überliefert. 1408 wird
Windhag als "Sand Niclaspfarre" bezeichnet. 1474: die
Pfarre Windhag ist der Pfarre Allhartsberg untergeordnet. Seit 1527
vergibt jedoch der Abt von Seitenstetten die Pfarre Windhag. Die Kirche
stammt aus dem 14. Jahrhundert, ein Erweiterungsbau von 1474, die
Barockkanzel von 1675 und der Hochaltar mit einer Statue des
Kirchenpatrones von 1708. Seit 1813 existiert in Windhag eine Schule.
Im Pfarrgebiet befindet sich die Filialkirche zum hl. Ägidius am
Walcherberg; die heutige Kirche wurde 1526 geweiht und 1632 erweitert.